Imagekampagne RMV S-Bahn Rhein-Main

Echtes Leben fängt mit S an.

Jeden Tag bringt die S-Bahn Rhein-Main eine halbe Million Menschen zur Arbeit, zu Freunden und Familie, ins Nachtleben, vom Land in die Stadt und umgekehrt. In Zeiten, wo das Schienennetz uns manchmal vor Herausforderungen stellt, soll die neue Imagekampagne den gesellschaftlichen Wert der S-Bahn herausstellen. Die Motive erzählen von den großen und kleine Geschichten, die sich tagtäglich in der S-Bahn ereignen – und wecken so Sympathie für ein Verkehrsmittel, das die meisten von uns für selbstverständlich nehmen.

Statt abstrakter Leistungsversprechen setzt die Kampagne „Echtes Leben fängt mit S an“ auf die Ansprache durch „relatable Content“ in Form von kleinen, alltäglichen Bahn-Momenten, die jeder schon einmal erlebt hat. Die Headline-Mechanik: „... fängt mit S an.“ verknüpft das ikonische grüne S mit dem Zugang zu Bildung, Freizeit, Arbeit oder Kultur, den die S-Bahn den Menschen in der Region tagtäglich ermöglicht.

Das müde Gähnen der Pendler am frühen Morgen, vorfreudige Fans auf dem Weg zum wichtigen Heimspiel. Diese und ähnliche Szenen verbinden die Menschen in der Region mit ihrer S-Bahn.

 

 

Das müde Gähnen der Pendler am frühen Morgen, vorfreudige Fans auf dem Weg zum wichtigen Heimspiel. Diese und ähnliche Szenen verbinden die Menschen in der Region mit ihrer S-Bahn.

 

 

  

Echtes Leben trifft künstliche Intelligenz

Da die Authentizität der Motive eine besondere Rolle spielt, entstand früh der Wunsch, für die Fotos keine Profi-Models, sondern echte Fahrgäste aus der Region vor die Kamera zu holen. Menschen wie Lara und Robert aus Darmstadt oder Jutta aus Wiesbaden-Biebrich. Gleichzeitig musste sich das Team der Frage stellen, ob ein klassisches Foto-Shooting in Zeiten von generativer KI überhaupt noch eine zeitmäßige Art der Produktion ist.

In kurzen Interviews kommen auch die Models der Kampagne zu Wort und berichten von ihren persönlichen Erfahrungen mit der S-Bahn Rhein-Main: Pendelalltag zwischen zwei Städten, der wöchentliche Samstagsausflug, das Deutschlandticket als günstige Alternative zur Fernbeziehung.

 

 

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In kurzen Interviews kommen auch die Models der Kampagne zu Wort und berichten von ihren persönlichen Erfahrungen mit der S-Bahn Rhein-Main: Pendelalltag zwischen zwei Städten, der wöchentliche Samstagsausflug, das Deutschlandticket als günstige Alternative zur Fernbeziehung.

 

 

„Konzerte fangen für mich mit S an.“

Tabea, Fahrgästin und Kampagnenmodel

Da es sich aber schlicht als nicht praktikabel herausstellte, einen kompletten S-Bahn-Wagen tagelang für ein Shooting stillzulegen, fiel letzten Endes die Entscheidung für eine hybride Produktion aus beidem: Fotografie und Künstlicher Intelligenz. Dazu wurde zunächst die Szenerie im echten S-Bahn-Wagen aufgenommen, getrennt davon die Fahrgäste im Studio. Bei der finalen Produktion der Motive in einem iterativen Workflow wurden Menschen, Hintergründe und Requisiten mit mehrstufigen KI-Pipelines zusammengeführt – mit allen derzeit noch existierenden Problemen hinsichtlich Charakterkonsistenz und Bildlogik. 

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Ein Making-of-Film dokumentiert den Prozess der Motiverstellung. Als erste hybride Produktion war er für die S-Bahn Rhein-Main und Scholz & Volkmer vor allem auch ein Lernprozess.

In der Kampagne wird der Einsatz von KI an keiner Stelle verheimlicht. Im Gegenteil: Transparenz ist Teil der Botschaft. Auf der Landing Page wird die Produktion zum Thema gemacht. Ein Making-of und kurze Interviews mit den Models sind die Beweisführungen dafür, dass hinter jedem Motiv echte Menschen und echte Geschichten aus der Region stehen, auch wenn das fertige Bild am Rechner entstanden ist.